Der Aufbau eines Akkuschraubers

Wenn ihr wissen wollt, wie ein Akkuschrauber aufgebaut ist und welche Komponenten in einem typischen Akkuschrauber verbaut sind, seid ihr hier genau richtig.

In diesem Beitrag will ich die Aufbau eines Akkuschraubers und die Funktion der einzelnen Komponenten kurz erklären. Hinter jeder Komponent findet ihr einen Link, wo ihr weitere Informationen zu dem jeweiligen Teil bekommen könnt.

Der Aufbau eines Akkuschraubers ist recht simpel. Die Basis bildet der Akkumulator

Akkumulator

Der Akkumulator wird im Volksmund angenehm knapp als Akku bezeichnet. Der Akku von modernen Akkuschraubern besteht dabei aus mehreren, parallel geschalteten ??? Lithium-Ionen Zellen mit Spannungswerten von jeweils 1.8V [Volt]. Je nachdem, wie viele dieser Zellen man parallel schaltet, steigt die Spanung um ein vielfaches dieses Wertes an. Die Spannung gibt dabei an, ???

Mittlerweile haben sich in Akkuschraubern die Akkus mit den Spannungen 3.6V, 10.8V, 14.4V und 18V durchgesetzt.

Ein weiterer wichtiger Leistungswert bei Akkuschraubern ist die Kapazität. Die Kapazität wird in Ah [Amperestunden] angegeben und ist ein Maß dafür, wie lange dr Akkuschrauber eine gewisse Strommenge abgeben kann.

Wer mehr über Akkumulatoren von Akkuschraubern erfahren will, klickt hier.

Stellelement

Mit dem Stellelement, das mit dem sogenannten Trigger verbunden ist, wird deie Leistung des Akkuschraubers dosiert. Das Stellelement im Akkuschrauber besteht meist aus einem einfachen ???. Damit wird ganz einfach dafür gesorgt, dass je nachdem wie fest der Trigger betätigt wird, mehr Spannung an den Motor abgegeben wird. Je mehr Spannung der Motor bekommt, desto schneller dreht er sich.

Motor

In Akkuschraubern sind grundsätzlich Elektromotoren verbaut. In den meisten Akkuschraubern kommen dabei günstige Bürstenmotoren zum Einsatz. Diese Motoren verfügen über zwei kleine Kohlebürsten im Innern, zwischen denen sich mit hoher Geschwindigkeit der Motor dreht. Durch diese Drehung kommt es zu jeder Menge Reibung und Hitzeentwicklung im Motor. Deshalb leiden diese Motoren (vor allem unter großer Last) unter einem schnellen Verschleiß – sie gehen also schneller kaputt. Wie diese Bürstenmotoren genau funktionieren, lest ihr hier…

Einige Hersteller im Profisegment sind mittlerweile dazu übergegangen, bürstenlose Motoren zu verbauen. Diese Motoren verfügen über ein anderes Funktionsprinzip, was dafür sorgt, dass sie weniger heiß werden und länger halten. Wie diese sogenannten EC-Motoren funktionieren, lest ihr hier.

Getriebe

Da der Motor in einem Akkuschrauber sehr schnell dreht, aber relativ wenig Kraft hat, ist in jedem Akkuschrauber ein Getriebe verbaut. Meistens werden dafür Planetengetriebe verwendet, da diese sehr wenig Platz verbrauchen. Im Planetengetriebe wird die Drehzahl des Motors verringert, und das Drehmoment (also die zur Verfügung stehende Kraft) wird erhöht.

Diese Getriebe sind oft schaltbar. Ihr könnt euren Akkuschrauber damit zwischen zwei verschiedenen Geschwindigkeitsstufen herschalten. Die langesame und kräftige Stufe ist dabei für den Bohrvorgang und große Schrauben bestimmt, während die schnelle und weniger kräftige Stufe für das Eindrehen von vielen Schrauben in kurzer Zeit geeignet ist.

Rutschkupplung

Die meisten Akkuschrauber verfügen über eine sogenannte Rutschkupplung. Diese ist stufenweise einstellbar und sorgt dafür, dass Schrauben nicht zu tief eingeschraubt werden oder gar kaputt gehen. Die Rutschkupplung begrenzt das Drehmoment (also die Kraft) am Bohrfutter.

Viele Akkuschrauber haben eine zusätzliche Stufe, die sogenannte Bohrstufe, bei der die Funktion der Rutschkupplung außer Kraft gesetzt ist. Dann steht das volle Drehmoment am Bohrfutter zur Verfügung und der Akkuschrauber eignet sich auch für Bohrarbeiten.

Bohrfutter